Alle Bilder sind verlinkt. Du findest eine OSM-Karte mit der Route, Infos zum Radleressen bei Ramona und Karl-Heinz am 2. Oktober sowie zum Reifungsprozess der Mitfahrer.

Vier-Länder-Tour gegen westliche Winde

1. TagDonnerstag, 2.Juli
StreckeMünster – Berlin-Spandau – Ketzin – Brandenburg – Plaue
Wetterangenehmes Radlerwetter mit kräftigem Westwind
Tourdaten78 km, 350 Hm
ÜbernachtungGästehaus Schloss Plaue, Schlossstraße 27a · 14774 Brandenburg an der Havel / Plaue, Tel.: 03381 3662362
https://www.schlossplaue.de/gaestehaus.php
, 345
Ankunft in Spandau
auf der Fähre
Warten auf die Fähre
Pause in Marqueárdt auf dem Apfelhof
Pause auf dem Apfelhof

Vor Marquardt machen wir unsere erste Pause an der Obstscheune, einem beliebten Ausflugsziel mit vielfältigen Selbsterntemöglichkeiten. Wir genießen Apfelsaft und Schmalzstullen. In Ketzin erreichen wir die Havel. Die Fähre „Charlotte“, die uns auf die andere Seite bringen soll, macht gerade Mittagspause. Der schließen wir uns an für einen Suppen-Imbiss im Restaurant „An der Fähre“. Das Lokal ist überraschend gut besucht und die Suppen schmecken.

2. TagFreitag 3. Juli
StreckePlaue – Genthin – Burg – Barleben
Wettermorgens etwas Regen, danach perfekter Sonne-Wolken-Mix
Tourdaten78 km, 240 Hm
ÜbernachtungB&B Hotel Barleben, Lindenallee 16, 39179 Barleben, 039203 51993100
https://www.bbbhotels.de, 306 €
häufige
Kiefern-wälder
Sonnen-blumen
neue Radwege
Frühstück in Plaue

Der Tag beginnt mit einem Frühstück draußen im Biergarten. Pünktlich um 9 Uhr starten wir. Schon wenige Kilometer hinter Plaue stoßen wir auf den Elbe-Havel-Kanal. Den werden wir jetzt bis hinter Burg begleiten. Wieder einige Kilometer weiter wechseln wir von Land Brandenburg nach Sachsen-Anhalt. Wir fahren jetzt durchs Jerichower Land. Es wird die einsamste Etappe der diesjährigen Tour. Der erste nennenswerte Ort, den wir durchfahren, ist Genthin. Hier gibt es auch die erste Pause, leider nur an einem Lebensmittel-Markt.

Berliner Turm in Burg
3. Tag Samstag, 4. Juli
Strecke Barleben – Helmstedt – Königslutter am Elm – Wolfenbüttel
Wetter kühl, häufiger leichter Regen, starker Gegenwind
Tourdaten 90 km, 640 Hm
Übernachtung Landhaus Dürkop, Alter Weg 47, 38302 Wolfenbüttel, 05331 7053, www.landhaus-duerkop.de, 407 €
Sachsen Karte

Beim Verlassen von Barleben fahren wir am Technologiepark Ostfalen vorbei. Als Westfalen irritiert uns der Name zunächst. Wir lernen jedoch, das dieser Name auf die mittelalterliche Gliederung des Stammesherzogtums Sachsen zurückgeht mit Westfalen, Engern als mittlerem Teil und Ostfalen. Etappenziel heute soll Königslutter am Elm sein. Die Landschaft hat sich gegenüber gestern stark geändert. Viele Dörfer reihen sich aneinander. Weite Blicke gehen ins offene Land. Der Boden macht einen ertragreichen Eindruck. Kurz, wir fahren durch die Magdeburger Börde, die als eine der besten Ackerbauregionen Europas gilt. Vor allem der sogenannte Schwarzerde Boden ist hier verbreitet. Der macht eine intensive Landwirtschaft möglich (Zuckerrüben, Weizen, Gerste, Raps).

4. TagSonntag, 5. Juli
StreckeWolfenbüttel – Salzgitter – Hildesheim – Elze
WetterStart im Regen, hinter Salzgitter wird es schon mal sonnig
Tourdaten70 km, 470 Hm
ÜbernachtungHotel Cappuccino, Hauptstr. 1, 31008 Elze, https://https://hotelcappuccino.de/, 336 €

Nach einem guten Frühstück beginnen wir den Tag mit einen kurzen Stadtrundfahrt in Wolfenbüttels Altstadt.

5. TagMontag, 6. Juli
StreckeElze – Hameln
Wetterkühl
Tourdaten30 km, 210 Hm
Übernachtung

Heute morgen ist wieder lange Zeit die B1 unser Begleiter. Als wir die Bundesstraße bei Coppenbrügge verlassen, werden wir auch gleich mit einem kurzen aber heftigen Anstieg bestraft. Hier bei Coppenbrügge endet – aus südöstlicher Richtung kommend – der Höhenzug Ith. Einer seiner Ausläufer quält uns. Danach aber geht fast nur noch gemächlich bergab bis Hameln. Felix besorgt uns Nahverkehrs-Fahrkarten nach Münster. Mit Umstieg in Paderborn sind wir um 15 Uhr zurück in Münster. Es war eine abwechslungsreiche Tour. Leider war der Wind mehr oder wenig heftig gegen uns. Trotzdem blieb die Stimmung gut wie immer.