Alle Bilder sind verlinkt. Du findest eine OSM-Karte mit der Route, Infos zum Radleressen bei Ramona und Karl-Heinz am 2. Oktober sowie zum Reifungsprozess der Mitfahrer.

Die einzige Tour, die uns durch unsere nähere Heimat das Münsterland und ins benachbarte Ausland nach Holland führt.

Fahrradkarten:
Europa-Radweg R1 – Von Arnheim nach Berlin, bikeline Radwanderführer, Verlag Esterbauer, 1:75.000
Europa-Radweg R1, BVA Bielefelder Verlag, 1:50.000

1. TagDonnerstag, 16. Juni
StreckeMünster – RamsdorfBocholt
Wetter 
Entfernung 
ÜbernachtungBocholt
Pause bei Rave in Ramsdorf
Pause bei Rave in Ramsdorf
1988_2_4
es ist nicht die Luft, die Günter fehlt
Bocholter Rathaus

Ohne Zugfahrt starten wir in Münster. Es geht über Schapdetten, Nottuln und Lette nach Ramsdorf, wo Karl im Gasthof Rave seine Verwandte trifft und wir unseren Kaffe bekommen. Danach geht es weiter über Gescher, Burlo, den Burloer Diek nach Bocholt-Stenern. Bei Karl-Heinz Onkel in der Stadtwaldschänke machen wir Quartier. Den Abend verbringen wir in Bocholt.

2. TagFreitag, 17. Juni
StreckeBocholt – Dinxperlo – Anholt – ´s-Heerenberg (NL) – Doornenburg (NL) – Rhenen (NL)  
Wetter 
Entfernung 
ÜbernachtungRhenen(NL)
nur nicht für Helmuth

Am nächsten Morgen besuchen wir kurz Karl-Heinz Mutter, die in der Nähe wohnt und fahren dann immer grenznah über Dinxperlo, Anholt mit der großen Schlossanlage des Fürsten zu Salm-Salm an Emmerich vorbei nach ´s-Heerenberg.

Hinter ´s-Heerenberg geht es jetzt durch den waldreichen Berghe Bos mit seinen für holländische Verhältnisse gewaltigen bis zu neunzig Meter hohen Erhebungen. Dort nehmen wir uns Zeit für eine Minigolf-Partie.

In der Nähe von Doornenburg überqueren wir den Nederrijn mit der Fähre. Über die ausgedehnten Deichanlagen des Rheins geht an Nijmwegen vorbei weiter Richtung Westen. Die Wege sind so schlecht, dass der Lenker an Karls Fahrrad bricht und wir auf Werkstattsuche gehen müssen.

An diesem Tag kommen wir bis Rhenen, wo wir die Pension Rhenen für die Nacht finden. Am Abend ist Fußball angesagt. Deutschland gewinnt in der Vorrunde der Europameisterschaft gegen Spanien 2:0.

3. TagSamstag, 18. Juni
StreckeRhenen (NL) – Wageningen (NL)  – Apeldoorn (NL)
Wetter 
Entfernung 
ÜbernachtungApeldoorn(NL)
stimmungsvolle Hoge Veluwe
die Hooge Veluwe - Heideland in Holland

immer noch die Hooge Veluwe
immer noch die Hooge Veluwe
immer noch die Hooge Veluwe
immer noch die Hooge Veluwe

Spiegelkunst am Kröller-Müller-Museum in der Hooge Veluwe
das Kröller-Möller-Museum mitten in der Hogen Veluwe

Im kulturellen Mittelpunkt dieser Region, dem Ricksmuseum Kröller-Müller machen wir ausgiebig Rast. Die weltberühmte Sammlung des Museums setzt sich hauptsächlich aus Werken des 19. Und 20. Jahrhunderts zusammen. Im Mittelpunkt steht die umfangreiche Sammlung mit Werken von Vincent van Gogh, Bilder von Seurat, Picasso, Léger, Mondrian und anderen Künstlern. Die Perle des Museums ist mit 21 Hektar Europas größter Skulpturengarten.

Am Abend sind wir in Apeldoorn. Wir essen indonesisch. Für einige von uns bedeutet das ganz neue schmerzhafte Schärfe-Erfahrungen.

4. TagSonntag, 19. Juni
StreckeApeldoorn (NL) –  Zutphen (NL) – Hengelo (NL) – Groenlo (NL) – Zwillbrock – Vreden
Wetter 
Entfernung 
ÜbernachtungVreden
in Appeldoorn verlässt uns Helmut für zwei Tage
1988_2_20
Peter ist startklar

mit der Fähre über die Ijssel bei Brommen
Zwillbrocker Venn

Von dort ist es nicht mehr weit bis Vreden, unserm heutigen Etappenziel. In Vreden stößt Helmut wieder zu uns. Das heißt, zuerst findet er unsere abgestellten Fahrräder und dann erst uns. Das nutzt er dazu, an Karl-Heinz Fahrrad den Tacho zu entwenden um am Abend dann wider den Leichtsinn der Tacho-Besitzer zu wettern, die ihr Gerät ohne Aufsicht am Fahrrad lassen. Der Abend klingt mit ausgiebigem Knobeln aus.

5. TagMontag, 20. Juni
StreckeVreden – StadtlohnLegdenOsterwickDarfeldBillerbeck – Schapdetten – Münster
Wetter 
Entfernung 
Übernachtung 
Schloss Darfeld
Longinusturm

Der Weg über Stadtlohn bis Legden führt uns durch ausgedehnte Wälder und menschenleere Gegend. Einmal geraten wir dabei in eine unserer ganz seltenen Sackgassen-Situationen. Wir stehen mitten im Wald und der Weg hört einfach auf. Wir müssen tatsächlich umkehren und einen anderen Weg suchen.

In Legden lassen wir uns von Felix Bekannter auf einen Kaffee einladen. Über Osterwick, Darfeld und Billerbeck kommen wir bis in die Baumberge. Wir machen Rast am Longinusturm. Die letzten dreißig Kilometer führen uns bei verschärftem Tempo und ohne Pausen durch das Stevertal über Schapdetten und Bösensell nach Münster zurück.